Zitate . . .


Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muß. (Hermann Gmeiner, österr. Sozialpädagoge)



Wie man, auf einem Schiffe befindlich, sein Vorwärtskommen nur am Zurückweichen und demnach Kleinerwerden der Gegenstände auf dem Ufer bemerkt, so wird man sein Alt- und Älterwerden daran inne, daß Leute von immer höheren Jahren einem jung vorkommen.
(Arthur Schopenhauer)


Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen:
Intelligenz ohne Moral.
(John Osborne, engl. Dramatiker)



Wenn einer noch so klug ist, so ist er oft doch nicht klug genug,
um den Dummen zu begreifen.
(Friedl Beutelrock)


Der Mensch bringt sogar die Wüsten zum Blühen. Die einzige Wüste,
die ihm noch Widerstand bietet, befindet sich in seinem Kopf.
(Ephraim Kishon, israel. Schriftsteller und Journalist)



Der Wunsch, klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden.
(Francois de La Rochefoucauld)




Man soll keine Dummheit zweimal begehen,
die Auswahl ist schließlich groß genug.
(Jean-Paul Sartre)



Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin,
daß die Törichten immer wieder dieselben Fehler machen,
die Gescheiten immer wieder neue.
(Karl Heinrich Waggerl)



Um so alt zu werden, wie heute die 20jährigen sind,
hätte ein Mensch früher dreihundert Jahre gebraucht.
(Wolfgang Pohrt)



Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat,
mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat,
und mit sechzig das Gesicht, das er verdient.
(Albert Schweitzer)



Politiker in Talkshows sind die schwierigsten Kunden.
Sie reden nur in gestanzten Floskeln.
Man muß sie reizen, damit sie aus der Redner-Dienstjacke herausschlüpfen.

(Erich Böhme, Journalist und Fernsehmoderator)



Wenn es etwas gibt, was die Welt haßt,
so ist es eine Frau, die sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmert.
(Calamity Jane, Westernlegende)



Es ist leichter, ganz zu schweigen, als sich im Reden mäßigen.
(Thomas von Kempen, Mystiker, 1380–1471)



Das Auto ist jene technische Erfindung,
welche die Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit der
Fußgänger beträchtlich gesteigert hat.
(Lothar Schmidt, Politologe und Schriftsteller)



Wer besitzt, der lerne verlieren, wer im Glück ist, lerne Schmerz.
(Friedrich von Schiller, 1759–1805)



Was der liebe Gott vom Geld hält,
kann man an den Leuten sehen, denen er es gibt.
(Peter Bamm, Schriftsteller, 1897–1975)



Autoverkäufer verkaufen Autos,
Versicherungsvertreter Versicherungen.
Und Volksvertreter?
(Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909–1966)



Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern –
Sie können an einem Druckfehler sterben.
(Mark Twain, 1835–1910)


Wir glauben nur, was wir sehen –
leider sehen wir nur, was wir glauben wollen.
(Peter Atteslander, Soziologe)


Für den Heroismus von wenigen
ist das Elend von Millionen zu teuer.
(Erich Maria Remarque, Schriftsteller, 1898–1970)


Das Entscheidende am Wissen ist,
dass man es beherzigt und anwendet.
(Konfuzius, chinesischer Philosoph, 551–479 v.Chr.)


Tugenden und Mädchen sind am schönsten,
ehe sie wissen, daß sie schön sind.
(Ludwig Börne, Schriftsteller, 1786–1837)


Ein Neurotiker ist ein Mensch, der ein Luftschloß baut.
Ein Psychotiker ist der Mensch, der darin lebt.
Und ein Psychiater ist der, der die Miete kassiert.
(Jerome Lawrence, amerikanischer Schriftsteller)


Entwirf deinen Reiseplan im großen –
und laß dich im einzelnen von der bunten Stunde treiben.
Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt –
sieh sie dir an.
(Kurt Tucholsky, Schriftsteller, 1890–1935)


Je mehr sich die Männer den Wünschen der Frauen anpassen,
desto weniger können die Frauen mit ihnen anfangen.
(Camille Paglia, amerikanische Humanwissenschaftlerin und Schriftstellerin)


Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder:
Je mehr man ihnen nachgibt, umso anspruchsvoller werden sie.
(Chinesische Weisheit)


Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht.
Würde der Städter kennen, was er frißt, er würde umgehend Bauer werden.
(Oliver Hassencamp, deutscher Schriftsteller, 1921–1988)


Ein Computer ist ein elektronisches Wunderwerk,
das in einer zehntausendstel Sekunde die verwickeltsten
Rechen- und Buchungsoperationen ausführt –
und dann die Kontoauszüge mit zehn Tagen Verspätung verschickt.
(anonym)


Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen:
Intelligenz ohne Moral.
(John Osborne, englischer Dramatiker, 1921–1994)


Das Gehirn ist ein Körperorgan,
das im Augenblick der Geburt zu arbeiten beginnt
und damit erst aufhört, wenn man aufsteht, um eine Rede zu halten.
(anonym)


Ein Jubiläum ist ein Datum, an dem eine Null für eine Null
von mehreren Nullen geehrt wird.
(Sir Peter Ustinov, britischer Schauspieler und Schriftsteller, 1921)


Eine Kommission ist eine Gruppe von Unwilligen,
ausgewählt aus einer Schar von Unfähigen zwecks Erledigung
von etwas Unnötigen. In jeder Organisation gibt es eine Person,
die Bescheid weiß. Diese Person muß entdeckt und gefeuert werden,
sonst kann die Organisation nicht funktionieren.
(Cyril Northcote Parkinson, englischer Historiker und Journalist, 1909–1993)


Wer den Mund hält, weil er unrecht hat, ist ein Weiser.
Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet oder Pfeifenraucher. (George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856–1950)


Toleranz heißt, die Fehler der anderen zu entschuldigen.
Takt heißt, sie nicht bemerken.
(Arthur Schnitzer, österreichischer Dramatiker, 1862–1931)


Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher!
(Albert Einstein, Physiker, 1894–1963)


Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung.
Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.
(John Wilmot, Earl of Rochester, englischer Satiriker, 1647–1680)


Die Klage über die Stärke des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit
meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.
(Walter Rathenau, deutscher
Staatsmann, 1867–1922)


Was gestern die Formel für den Erfolg war,
wird morgen das Rezept für die Niederlage sein.
(Arnold Glasow)